Die einen grillen, die anderen braten: Ein paar interessante Fakten zu einer der ältesten Form, Lebensmittel zuzubereiten

Von der Nahrungszubereitung zum Freizeitvergnügen

Es gibt Regionen in Deutschland, da wird gegrillt. Und es gibt Gegenden, da wird gebraten. Letzteres findet vorwiegend in Mitteldeutschland statt. Einen Unterschied gibt es nicht. Sowohl die Griller, als auch die Brater legen verschiedene Lebensmittel auf ein Gerät, über dem mit Hitze Nahrungsmittel zubereitet werden.

Das Grillen gilt als die älteste Zubereitungsform von Nahrung weltweit. Bereits unsere Vorfahren grillten ihr frisch erlegtes Jagdgut über dem offenen Feuer, um es schmackhafter zu machen. Was früher ein notwendiges Übel war, ist für einige heute ein beliebtes Hobby. Für manch einen oder ein ist das Grillen Ausdruck eines Lifestyles, wenn hochpreisige Grillgeräte angeschafft werden, die zunehmend digitalisiert daherkommen und per App gesteuert werden können.

Der Trend, dass Grillen im Sommer in vielen Familien zum guten Ton gehört, entwickelte sich in Deutschland erst relativ spät. Obwohl bereits vor über 500 Jahren die Thüringer Rostbratwurst kreiert wurde, hielt sich die Begeisterung für das Grillen hierzulande zunächst in Grenzen. Der Durchbruch setzte erst mit der Barbecue-Welle aus den USA in den 1950er Jahren ein. Seitdem ist er aus den deutschen Gärten kaum noch wegzudenken.

Gegrillt wird, wenn die Sonne scheint

Gutes Wetter lockt die meisten an den Grill. In einer Umfrage gaben fast 89 Prozent der Befragten an, dass schönes Wetter ein optimaler Grillanlass ist. Zweitwichtigster Grund den Grill anzuwerfen ist das Treffen mit Freunden oder der Familie. Was da Grillgut angeht, kommen alle Geschmäcker auf ihre Kosten: Ob die klassische Grillwurst, Lamm, Grillkäse, Meeresfrüchte, Gemüse oder Obstkuchen – auf dem Grill kann so gut wie alles zubereitet werden.

Quelle: Statista, 2017

 


Heimisch genießen | Unser Magazin mit einem Schwerpunkt zur Grillsaison

Sobald die Temperaturen steigen, brennt in Deutschland der Grill. Oder der Rost. Denn über die korrekte Bezeichnung des Zubereitens von Lebensmitteln über dem Feuer herrscht hierzulande Uneinigkeit. Fest steht: Beim Grillen geht es nicht nur um die Nahrungsaufnahme, sondern um geselliges Zusammensitzen mit Familie und Freunden.

Unkompliziert und schnell gelingen Fleisch, Fisch, Gemüse und sogar Nachspeisen auf dem Grill vor allem, wenn die Zutaten frisch und von bester Qualität sind. Hier punkten heimische Landwirte mit ihren Produkten durch kurze Transportwege, handwerkliches Können und ihrem Engagement für die Region.

Erfahren Sie mehr darüber und andere wissenswerte Fakten rund ums Grillen in dieser Ausgabe unseres Magazins Heimisch genießen.

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Das perfekte Grillgut

...ist gar nicht immer so leicht zu finden. Über das Online-Portal Heimische Hofläden können Landwirte gefunden werden, die frisches Grillgut wie z.B. Gemüse oder Fleisch anbieten.

Damit tut man nicht nur der eigenen Gesundheit etwas Gutes, sondern unterstützt landwirtschaftliche Erzeuger vor Ort und sorgt so für regionale Wertschöpfung.


Der Grill: Viele Varianten fürs perfekte Ergebnis

Mindestens so wichtig wie die perfekten Lebensmittel ist beim Grillen die Zubereitungsart.

Die meisten Deutschen bevorzugen den Holzkohlegrille. Und einmal von einem Modell überzeugt, wechseln vermutlich nur wenige eingefleischte Grillfans zu einer anderen Zubereitungsvariante. Dabei gibt es mittlerweile eine riesige Auswahl an Grilltechnik.

Grills unterscheiden sich hauptsächlich in der Art, wie sie Hitze zum Grillen erzeugen: mit Holzkohle bzw. Briketts, mit Gas oder mit Strom. Während man in Thüringen auf den Holzkohlegrill schwört, kommen im Süden Deutschlands auch vermehrt Gasgrills zum Einsatz. Fürs rauchfreie Grillvergnügen auf dem Balkon ist der Elektrogrill ideal. Außerdem gibt es Modelle mit oder ohne Deckel.

Diese Modelle sind besonders beliebt:

Kugelgrill: Der Klassiker

Der Grill mit langer Tradition: Erfunden in den 1950er Jahren, ist er einfach in der Handhabung und liefert schnell ein schmackhaftes Ergebnis.

Smoker: Für Gourmets

Hier wird das Grillfleisch gegart oder geräuchert und nicht gegrillt.

Kamingrill: Der Ästhetische

Für Grillbegeisterte, die einen festen Grillplatz am Eigenheim haben, eine echte Bereicherung.

Säulengrill: Der Bodenständige

Erhältlich in verschiedenen Formen, hat er immer einen sicheren Stand.

Schwenkgrill: Der Romantische

Er bringt ein wenig Lagerfeuerromantik nach Hause. Das Grillgut wird auf einem schwingenden Rost über einer Feuerschale zubereitet.

Grillwagen: Der Mobile

Grillen, wo man will mit allen Zutaten an Bord, dafür ist der Grillwagen ideal.

Lavasteingrill:

Er wird häufig mit Gas betrieben. Der Lavastein wird erhitzt und gibt seine Wärme gleichmäßig ab.

 

Auch im Punkt Klimafreundlichkeit unterscheiden sich die verschiedenen Grillvarianten. Hier ein kleiner Überblick, worauf man achten sollte.

Klimafreundlich Grillen


Leckere Grillrezepte

Allerlei von Lamm, ein selbstgemachtes Tomaten-Ketchup, ein leckeres Chutney aus heimischen Zutaten und einen fruchtigen Rhabarber-Crumble. All diese Rezepte findet ihr hier.

Rezepte


In jedem Alter wird der Grill angefeuert

Wenn es um die Beliebtheit des Grillens geht, spielt das Alter keine Rolle. Sowohl die 25-Jährigen, als auch die 55-Jährigen grillen gern. Lediglich in der Generation an 60 Jahren nimmt die Begeisterung fürs Grillen ab.

Was viele beim Grillen als unverzichtbar ansehen, ist das Bier. Knapp 60 Prozent aller Frauen und 78 Prozent aller Männer bevorzugen Bier als Getränk zum Grillen. Häufig wird es auch verwendet, um das Grillgut zu „veredeln“ – dadurch soll es zarter und saftiger werden.


Warum sich eine Landwirtin für die Wertschätzung von Lamm- und Schaffleisch einsetzt

Weniger als ein Kilogramm Schaffleisch isst jeder von uns im Durchschnitt pro Jahr – das macht nur einen Bruchteil des jährlichen Fleischkonsums aus. Genau das möchte Simone Hartmann von der TZG Ernstroda ändern. In einem Interview erzählt sie uns, weshalb das schlechte Image von Lammfleisch längst überholt ist und wieso es mehr Wertschätzung erfahren sollte. Außerdem gibt sie uns noch ein paar Tipps zum Thema "Lammfleisch vom Grill".

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Schweinehaltung neu gedacht: Grillfleisch von Aktivstall-Schweinen

„Aktivstall für Schweine“ – dieses Haltungskonzept wurde von Familie Mörixmann aus Niedersachsen entwickelt. Hier bekommen die Schweine besonders viel Bewegungsfreiheit und Beschäftigungsmöglichkeiten. Die Idee dazu entstand aus dem Wunsch heraus, ein völlig neues Stallkonzept zu entwickeln, dass die Vorteile der biologischen und konventionellen Haltung vereint. Sowohl im eigenen kleinen Hofladen vor Ort als auch bei verschiedenen Vermarktungspartnern werden die Aktivstall-Produkte verkauft. Hier geht es zum gesamten Artikel über Familie Mörixmann und das Konzept „Aktivstall für Schweine“.

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Frisch, frischer, Fischer - regionales Gemüse vom Grill

Für viele gehört hauptsächlich eins auf den Grill: Fleisch. Doch auch Paprika, Zucchini oder Kartoffeln werden als Grillgut immer beliebter. Gemüse von "A" wie Blumenkohl bis "Z" wie Zucchini: Das gibt es bei Fischer Gemüse in Erfurt – ganz nach dem Motto Frisch, frischer, Fischer. Mehr Infos zu Fischer Gemüse und dem perfekten Gemüse vom Grill gibt es hier.

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Qualität hat ihren Preis

Allein 40 Tonnen Bratwürste werden jedes Jahr in Töttelstädt produziert. Dazu kommen neben anderen Fleisch- und Wurstwaren auch noch viele Grillprodukte wie Bratwurst, Brätl-Fleisch, Rippchen, Bambino oder Grillfackeln. Die Philosophie: eine geschlossene Wertschöpfungskette von der Aufzucht der Tiere über die Schlachtung bis zum Verkauf. Aber "Qualität hat ihren Preis", sagt Geschäftsführer Dirk Roth. Mehr Infos dazu, wie Landwirte und Fleischer in Töttelstädt Hand in Hand arbeiten und warum man manchmal mehr für hochwertige Produkte ausgeben sollte, gibt es hier.

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Grillfleisch von Strohwohl-Schweinen

„Diese Art der Schweinehaltung wird es so in zehn bis 15 Jahren nicht mehr geben“ – diese Aussage hat Familie Albersmeier aus Hüttinghausen zum Nachdenken gebracht. „Uns ist bewusst geworden, dass die Schweinehaltung wie wir sie bis dato betrieben haben, nicht zukunftsfähig ist. Uns beiden war klar, für uns muss sich was verändern“, erinnert sich Marianne Albersmeier. 2018 noch ein konventioneller Schweinemastbetrieb, werden die Schweine heute mit viel Auslauf, mehr Platz und auf 100 Prozent Stroh gehalten. Mehr zum Thema „Strohwohlschweine“ und der Umstellung von konventioneller Tierhaltung gibt es hier.

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