Erneuerbare Energien und ihr Beitrag zur Energiesicherheit und Abwendung des Klimawandels sind häufig diskutierte Themen der letzten Jahre.

Frühzeitig haben wir Landwirte die Potentiale und Vorteile dieser Technologien für unsere Betriebe und die Umwelt erkannt und engagieren uns in diesem Bereich. Egal, ob durch die energetische Verwertung von Biomasse oder durch Solaranlagen auf Stall- und Scheunendächern - regelmäßig sind Landwirte Vorreiter neuer Entwicklungen und Konzepte.

Die größte Rolle spielt in der Landwirtschaft die Biogasproduktion. Als Ausgangsstoffe dafür kommen vor allem Gülle, Stallmist und Energiepflanzen zum Einsatz. Zunehmend werden dabei spezielle Züchtungen eingesetzt, wie z.B. Sudangras, die nicht in Konkurrenz zur Nahrungsmittelproduktion stehen.

Bei der Vergärung von Gülle und Biomasse entsteht ein Gärrest, der den Pflanzen und dem Boden als wertvoller Dünger zurückgeführt wird. Dabei sind diese Reste auch noch nahezu geruchslos, was eine weniger störende Ausbringung ermöglicht. Hier gewinnen also alle!

Wir heimischen Landwirte leisten damit einen hohen Beitrag zur umweltschonenden Energiegewinnung in unseren Dörfern und Regionen.

Ähnlich wie im Verdauungstrakt der Kuh entsteht unter Mitarbeit von Bakterien in einem mehrstufigen Vergärungsprozess das Biogas. Dieses wird dann in einem Blockheizkraftwerk (BHKW) in Strom umgewandelt, der in das örtliche Energienetz eingespeist wird. Die anfallende Wärme kann vor Ort zur Heizung von Ställen und Sozialgebäuden genutzt werden oder über Nahwärmeleitungen angrenzende Schulen, Kindergärten, Schwimmbäder u.a. mit Wärme versorgen. Wird Biogas aufbereitet und gereinigt, kann das dabei entstehende Biomethan direkt in das öffentliche Gasnetz eingespeist werden.

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