Mehl ist eins der ältesten Lebensmittel der Welt. In der Küche findet es Anwendung beim Kochen und beim Backen, egal ob süß oder herzhaft. Was gibt es für Mehlsorten? Wofür eignen sich diese am besten? Und was genau ist eine Typenziffer? Erfahren Sie mehr über Mehl und seine Vielseitigkeit.

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Die Typenziffer: Das steckt dahinter!

Weizenmehl Type 405? Roggenmehl Type 1150? Was genau bedeutet das?

Diese Angabe auf der Verpackung von Mehl ist die sogenannte Typenziffer. Sie gibt an, wie hoch der Mineralstoffgehalt des Mehls ist. Diese Zahl wird durch das Verbrennen von 100 Gramm Mehl ermittelt. Die übriggebliebene Asche wird gewogen und ihr Gewicht ist dann der Mineralstoffgehalt des Mehls. Wenn also ein Weizenmehl die Typenziffer 405 hat, besitzt es einen Mineralstoffanteil von 405 Milligramm pro 100 Gramm Mehl.

Die Typenbezeichnung lässt auch auf die Farbe des Mehls schließen. Je höher die Typenzahl, desto mehr Schalenteile enthält das Mehl und desto dunkler ist es. Beim Backen gilt: Je feiner das Gebäck werden soll, desto niedriger sollte die Typenziffer des Mehls sein. Daher wird häufig angenommen, dass die Type die Feinheit des Mehls beschreibt.

 

So viele Mühlen gibt es noch in Deutschland

Mehl kommt aus der Mühle. Klar. Heute gibt es nach Angaben von meinmehl.de noch etwa 550 Mühlen in Deutschland. 1950 waren es noch ganze 19.000!

Foto: Susann Nürnberger

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